Durch die Schwäche der Union werden die Debatten über mögliche Koalitionsbündnisse nach der Bundestagswahl im September befeuert. Auf Christian Lindner wirkt die inhaltsleere Debatte wie ein Ablenkungsmanöver. Im Interview mit der „Bild“ mahnt der FDP-Chef: „Wir sollten über Inhalte sprechen.“ Schon im Interview mit Berlin direkt hatte er klar gemacht: „Die FDP bildet Koalitionen immer auf der Basis von inhaltlichen Gemeinsamkeiten.“ Gefragt, ob eine Grün-geführte Bundesregierung mit SPD und Freien Demokraten möglich sei, antwortete Lindner: „Es ist zunächst einmal ein Rechenmodell der Demoskopen.“ Er verwies darauf, dass die FDP eine politische Agenda, die sich etwa gegen Einfamilienhäuser richte oder für Steuererhöhungen und mehr Bürokratismus eintrete, nicht unterstützen werde, sagt er mit Blick auf das „tiefrote“ Programm der Grünen. Er bevorzuge ein Bündnis, in dem Freiheit am größten geschrieben wird.

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