Die Corona-Krise kostet den Staat Milliarden an Steuereinnahmen. Trotzdem bemüht sich der Finanzminister um Optimismus. Der ist verfrüht, meinen die Freien Demokraten. Der Staat nimmt zwar etwas mehr ein als noch im September erwartet wurde, aber unterm Strich fehlen 71 Milliarden Euro – das dicke Ende kommt erst noch. „Wir befinden uns mitten in einer Haushaltskrise“, konstatiert FDP-Haushaltpolitiker Otto Fricke. Für FDP-Generalsekretär Volker Wissing zeigen die gestiegenen Steuereinnahmen die „anhaltend hohe Belastung“ für die Bürger. Die wirke wie eine staatliche Konjunkturbremse. „Die Bundesregierung sollte die wirtschaftlichen Kräfte unseres Landes entfesseln, nicht ausbremsen.“

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