Tagelang schürte Bundesgesundsheitsminister Jens Spahn die Hoffnung auf kostenlose Corona-Schnelltests – er hat aber die Rechnung ohne die Kanzlerin und den Finanzminister gemacht. Weil es nach wie vor zu viele Unklarheiten bezüglich der vorhandenen Testkapazitäten gibt, entschied das Corona-Kabinett um Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Stellvertreter Olaf Scholz (SPD), Spahns Teststrategie zunächst zu verschieben. Bei den Freien Demokraten macht sich der Eindruck breit, dass sich „die Schläfrigkeit, die es beim Impfen gegeben hat, jetzt gerade wiederholt“, bemerkt FDP-Chef Christian Lindner. „Die Verschiebung der Schnelltests ist bedauerlich“, twitterte er.  „Testen, Testen, Testen ist ein Baustein für mehr Freiheit.“ FDP-Generalsekretär Volker Wissing moniert: „Es scheint der Bundesregierung leichter zu fallen, den Bürgerinnen und Bürgern einen längeren Lockdown zuzumuten, als die eigenen Hausaufgaben ordentlich zu machen.“ Die GroKo wiederhole bei den Schnelltests „ihr Versagen bei den Wirtschaftshilfen, das ist ein Deja-vu der leeren Versprechungen.“

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