In Hongkong hat der Strafprozess gegen den Demokratie-Aktivisten  Joshua  Wong begonnen. Das Gericht ordnete für ihn und zwei seiner Mitstreiter U-Haft an, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, einen unerlaubten Protest organisiert zu haben. Am Wochenen sind zudem ein Journalist und seine Ehefrau festgenommen worden, die Studenten aus der Protestbewegung finanziell unterstützt haben. Die Freien Demokraten sind besorgt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, twitterte, China zündele weiter in Hongkong und missachte Regeln der liberalen Demokratie. Eine glaubwürdige Antwort werde es nur mit geeinter Stimme von EU und USA geben. Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Bundestages, Gyde Jensen (FDP), sieht das auch so. Sie kritisierte insbesondere die Entscheidung des Gerichts am Montag scharf. „Dass die Hongkonger Sicherheits- und Justizbehörden als Erfüllungsgehilfen Pekings diese jungen Menschen wegen eines geringen Vergehens nun in Untersuchungshaft sperren, ist entlarvend und sagt sehr viel über das aktuelle Klima in Hongkong aus“. FDP-Chef Christian Lindner mahnte: „Die weltweite Aufmerksamkeit auf die Lage der Freiheitsbewegung in Hongkong darf nicht nachlassen.“

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