Polen hat das Abtreibungsrecht, das ohnehin schon zu den strengsten in Europa gehört, weiter verschärft. In der vergangenen Woche hatte das von der PiS kontrollierte Verfassungsgericht entschieden, dass Frauen auch dann nicht abtreiben dürfen, wenn ihr Kind schwere Fehlbildungen hat. Dies kommt de facto einem Abtreibungsverbot gleich. Seit dieser Entscheidung nehmen tausende Menschen tagtäglich an Protestaktionen teil. Zuletzt sind mehrere zehntausend Demonstranten dem Ruf der Organisation „Allpolnischer Frauenstreik“ gefolgt und fanden sich zu einem zentralen Protestmarsch durch die Hauptstadt zusammen. Die Freien Demokraten zeigen sich soldidarisch. „Ich stehe an der Seite dieser Frauen. Selbstbestimmung bei der Familienplanung ist eine der wesentlichen Grundlagen für die Gleichberechtigung von Frauen. Dieses Ziel muss weltweit erreicht werden“, sagt FDP-Vize Katja Suding.

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