Nach neuen Massenprotesten in Russland für den inhaftierten Kremlkritiker Alexej Nawalny mit Tausenden Festnahmen ruft sein Team zu weiteren Demonstrationen auf. Denn ein Gericht in Moskau will am Dienstag darüber entscheiden, ob Nawalny lange ins Gefängnis muss. Konkret geht es darum, ob eine frühere Bewährungsstrafe gegen Nawalny in eine echte Haftstrafe umgewandelt wird. FDP-Außenpolitiker Bijan Djir-Sarai mahnt: „Die Bundesregierung und allen voran Bundesaußenminister Maas können nicht länger stillschweigend zusehen.“ Für FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff steht fest: „Russlands Verhalten ist regelwidrig – nach internationalem und nach russischem Recht.“ Deutschland und seine europäischen Partner müssten sich nun mit Nachdruck für die sofortige Freilassung Nawalnys un seiner Unterstützer einsetzen. In einem Gastbeitrag für die „Fuldaer Zeitung“ fordert er außerdem eine Unterbrechung der Baumaßnahmen des Pipeline-Projekts Nord Stream 2, „um Putin die Gelegenheit zu geben, seine Politik zu ändern“. Denn Russland verdiene freien politischen Wettbewerb vor den Dumawahlen 2021 und kein abgekartetes Polittheater.

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