Am Mittwoch beraten Bund und Länder erneut über die Corona-Maßnahmen. Joachim Stamp, Familienminister und Vize-Ministerpräsident von NRW, fordert einen längerfristigen Plan mit nachvollziehbaren Kriterien sowie eine konkrete Exitstrategie. Dabei drängen die Freien Dmeokraten auf Differenzierungen: Es sei zwar wichtig, dass die Länder einen gemeinsamen Weg beim Kampf gegen die Pandemie beschreiten – allerdings müsse regional differenziert werden: „Wir waren beispielsweise immer der Auffassung: Es ist essentiell, dass an den Schulen so lange wie möglich Präsenzunterricht stattfindet, um Kindern keine Bildungschancen zu nehmen“, erklärt Stamp. Vorschläge wie ein Komplett-Lockdown inklusive Schulen und Kitas sowie pauschale Vorgaben kritisiert er scharf. „Zudem geht aus Studien hervor, dass es zwar auch in Schulen Infektionen gibt, sie aber keine Pandemie-Treiber sind“, so der Vize-Ministerpräsident von NRW. 

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